Intelligenz und Begabung
Da die Sitzung vom 31. Januar ausgefallen ist hab ich mal im Internet geguckt, ob ich was zum Thema Intelligenz und Begabung entdecke und hab folgendes dabei gefunden:

Im Zusammenhang mit Intelligenz wird auch häufig das Phänomen der Hochbegabung diskutiert. Generell sagt eine besonders ausgeprägte, nicht primär kognitive Begabung nichts über den IQ einer Person aus, ebensowenig wie eine kognitiv hochbegabte Person durch besondere Leistungen außerhalb des kognitiven Bereiches auffallen muss. Einen hohen IQ zu haben bedeutet nicht, generell alles besser zu können als andere. Selbst innerhalb einer Kategorie können Begabungen sehr unterschiedlich sein. Für die meisten ist offensichtlich, dass jemand, der hervorragend Klavier spielen kann, nicht unbedingt auch gut Geige spielen kann. Ebenso sagt aber die Tatsache, dass jemand ein ausgezeichnetes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt, nichts darüber aus, wie gut er rechnen kann. Beides aber wird als kognitive Hochbegabung bezeichnet. Ausgeprägte einseitige Begabungen, durch die sich z.B. Gedächtniskünstler oder Kopfrechengenies auszeichnen, stellen natürlich auch eine Hochbegabung dar, bilden aber die Ausnahme. Vielmehr zeichnen sich die meisten kognitiv Hochbegabten durch sehr breit gefächerte, aber eben noch überdurchschnittliche bis weit überdurchschnittliche Fähigkeiten aus.
Hochbegabung ist auch nur die Disposition für herausragende Leistungen, nicht die Hochleistung selber - hier gilt Ähnliches wie für die Unterscheidung zwischen Intelligenz und Leistung. Im Hinblick auf die Definition der Hochbegabung durch den Intelligenzquotienten ist jedoch zu beachten, dass die Grenzen zwischen guter, überdurchschnittlicher Begabung, Hoch- und Höchstbegabung willkürlich festgesetzt wurden (IQ von 130 als Grenzwert). Aufgrund von Längsschnittstudien wurde die Einfaktorentheorie (Hochbegabung=Intelligenz) weitgehend aufgegeben, vielmehr geht man von einem Mehr-Faktoren-Modell der Hochbegabung aus. Hochbegabung setzt sich zusammen aus sehr guter Motivation, sehr guter Kreativität und aus überdurchschnittlichen Fähigkeiten auf einem oder mehreren Gebieten., die nur unter bestimmten Umständen zu Höchstleistungen führen. So ist es eine Aufgabe der Umwelt (Familie, Kindergarten, Schule, weiteres Umfeld) Bedingungen zu schaffen, in denen besonders begabte Kinder und Jugendliche sich ihrer Begabung gemäß entwickeln können. Die Feststellung der Hochbegabung und die Begabtenförderung können heutzutage nicht isoliert betrachtet werden, da sich Hochbegabung nur dann entwickeln kann, wenn das potentiell hochbegabte Kind eine unterstützende Umwelt hat und es selber weitere fördernde, nicht kognitive Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Leistungsmotivation, Anstrengungsbereitschaft, Stressbewältigungskompetenz) besitzt undauch entfalten kann. Auch gibt es nicht die Hochbegabung und das hochbegabte Kind an sich, sondern jeder Begabte ist einzigartig, somit existiert auch kein Königsweg zur Förderung von begabten Kindern, sondern es gilt, den für jeden einzelnen adäquaten Förderweg zu finden, also unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsentwicklung, so wie auch bei schwächer begabten Kindern in der Pädagogik ein Weg der Differenzierung und Individualisierung eingeschlagen wird.

Im Zusammenhang mit Intelligenz wird auch häufig das Phänomen der Hochbegabung diskutiert. Generell sagt eine besonders ausgeprägte, nicht primär kognitive Begabung nichts über den IQ einer Person aus, ebensowenig wie eine kognitiv hochbegabte Person durch besondere Leistungen außerhalb des kognitiven Bereiches auffallen muss. Einen hohen IQ zu haben bedeutet nicht, generell alles besser zu können als andere. Selbst innerhalb einer Kategorie können Begabungen sehr unterschiedlich sein. Für die meisten ist offensichtlich, dass jemand, der hervorragend Klavier spielen kann, nicht unbedingt auch gut Geige spielen kann. Ebenso sagt aber die Tatsache, dass jemand ein ausgezeichnetes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt, nichts darüber aus, wie gut er rechnen kann. Beides aber wird als kognitive Hochbegabung bezeichnet. Ausgeprägte einseitige Begabungen, durch die sich z.B. Gedächtniskünstler oder Kopfrechengenies auszeichnen, stellen natürlich auch eine Hochbegabung dar, bilden aber die Ausnahme. Vielmehr zeichnen sich die meisten kognitiv Hochbegabten durch sehr breit gefächerte, aber eben noch überdurchschnittliche bis weit überdurchschnittliche Fähigkeiten aus.
Hochbegabung ist auch nur die Disposition für herausragende Leistungen, nicht die Hochleistung selber - hier gilt Ähnliches wie für die Unterscheidung zwischen Intelligenz und Leistung. Im Hinblick auf die Definition der Hochbegabung durch den Intelligenzquotienten ist jedoch zu beachten, dass die Grenzen zwischen guter, überdurchschnittlicher Begabung, Hoch- und Höchstbegabung willkürlich festgesetzt wurden (IQ von 130 als Grenzwert). Aufgrund von Längsschnittstudien wurde die Einfaktorentheorie (Hochbegabung=Intelligenz) weitgehend aufgegeben, vielmehr geht man von einem Mehr-Faktoren-Modell der Hochbegabung aus. Hochbegabung setzt sich zusammen aus sehr guter Motivation, sehr guter Kreativität und aus überdurchschnittlichen Fähigkeiten auf einem oder mehreren Gebieten., die nur unter bestimmten Umständen zu Höchstleistungen führen. So ist es eine Aufgabe der Umwelt (Familie, Kindergarten, Schule, weiteres Umfeld) Bedingungen zu schaffen, in denen besonders begabte Kinder und Jugendliche sich ihrer Begabung gemäß entwickeln können. Die Feststellung der Hochbegabung und die Begabtenförderung können heutzutage nicht isoliert betrachtet werden, da sich Hochbegabung nur dann entwickeln kann, wenn das potentiell hochbegabte Kind eine unterstützende Umwelt hat und es selber weitere fördernde, nicht kognitive Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Leistungsmotivation, Anstrengungsbereitschaft, Stressbewältigungskompetenz) besitzt undauch entfalten kann. Auch gibt es nicht die Hochbegabung und das hochbegabte Kind an sich, sondern jeder Begabte ist einzigartig, somit existiert auch kein Königsweg zur Förderung von begabten Kindern, sondern es gilt, den für jeden einzelnen adäquaten Förderweg zu finden, also unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsentwicklung, so wie auch bei schwächer begabten Kindern in der Pädagogik ein Weg der Differenzierung und Individualisierung eingeschlagen wird.
Till Rathke - 31. Jan, 12:24
