2
Feb
2006

Infos zur Hochbegabung

Im Internet hab ich zum Thema Hochbegabung noch einen interesssanten Text gefunden, der von einer Lehrerin verfasst wurde:

„HOCHBEGABUNG“ – „BESONDERE BEGABUNG“
Frau Rüb unterrichtet am Goethe-Gymnasium in Frankfurt und ist
besonders für die Entdeckung und Förderung hochbegabter Schüler
zuständig.
„Es ist schwieriger, ein Vorurteil zu zerstören, als ein Atom zu teilen“.
(Albert Einstein)

Ziel und Anliegen dieses Beitrages ist es, alle, die noch nicht mit dem Thema Hochbegabung konfrontiert wurden, für dieses Thema zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass hochbegabte Kinder und Jugendliche mit einer Fülle von Problemen konfrontiert sein können, die sich nicht „von selbst“ lösen, sondern unserer Förderung und Hilfe bedürfen, damit sich die Kinder ihren Anlagen entsprechend optimal entwickeln können.

Rund zwei Prozent der deutschen Bevölkerung gelten als „hochbegabt“. Alle schulpflichtigen Kinder betrachtet, beträgt der statistische Anteil hochbegabter Kinder etwa drei Prozent. Dies bedeutet, wiederum rein statistisch gesehen, dass mindestens ein hochbegabtes Kind in jeder Klasse jeder Schule sein muss. Trotzdem wurde das Thema zu lange so behandelt, als wäre Hochbegabung das Phänomen einer verschwindend geringen Minderheit. Die Förderung Hochbegabter wurde gleichgesetzt mit Elitebildung: zum Teil leider bis heute verpönt und mit negativen Assoziationen verbunden. Bedauerlicherweise ist das Thema Hochbegabung noch immer für viele Erzieher, Lehrer und Lehrerinnen, Ärzte und vereinzelt Psychologen Neuland, da es nach wie vor nicht ausreichend Eingang in die verschiedenen Ausbildungsgänge gefunden hat.

Intelligenz

Definition: Hochbegabung – besondere Begabung – Intelligenz

Wenn wir von Hochbegabung sprechen, was meinen wir damit eigentlich?

Versucht man, eine einheitliche Definition von „Hochbegabung“ bzw. „besondere Begabung“ zu finden, so stellt man fest, dass keine existiert.
Jahrhunderte lang wurde besondere Begabung als Geschenk des Himmels betrachtet. Durch die wissenschaftliche Erforschung von Intelligenz und Hochbegabung seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser Mythos vom gottgegebenen Genie aus der Welt geschafft. Mittlerweile liegen unterschiedlichste Definitionsvorschläge vor, die alle auf andere Aspekte von Begabung zielen.

Ganz allgemein wird Begabung als eine angeborene Disposition zu Leistungen (Leistungsdisposition) angesehen, die maßgeblich von den Umwelteinflüssen abhängt. Diese Einflüsse können die Entfaltung der Anlage fördern oder auch hemmen.

Häufig erregen v.a. junge Menschen Aufmerksamkeit, wenn sie ganz außerordentliche Dinge vollbringen: Mozart z.B. galt als „Wunderkind“, Steffi Graf als herausragendes „Talent“. Doch was steckt hinter diesen „Genies“, dieser außergewöhnlichen Leistungsfähigkeit?

Solch beachtliche Leistungen entstehen in der Regel aus einer Kombination von hoher Begabung und sorgfältiger Förderung: Mozarts Vater war selbst Musiker und förderte die Begabung seines Sohnes schon von Geburt an, hinter dem Aufstieg von Steffi Graf stecken neben psychomotorischer Begabung für die spezifischen Abläufe des Tennisspiels zahllose Trainingsstunden auf dem Tennisplatz.

Von Hochbegabung wird dann gesprochen, wenn ein Kind in bestimmten Bereichen seiner geistigen, künstlerischen, motorischen oder sozialen Entwicklung den Gleichaltrigen deutlich überlegen ist.

Gemessen wird Intelligenz mit Hilfe von Intelligenztests. Es gibt verschiedene Test mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die einen befassen sich eher mit analytischem Denkvermögen, andere mit verbalen oder mathematischen Fähigkeiten. Es gibt auch Tests, die auf visuelle Auffassungsgabe und sozial-praktische Begabungen ausgelegt sind. Ebenso können Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit des Kurzzeitgedächtnisses getestet werden. Intelligenztests werden durchgeführt:

- beim Schulpsychologischen Dienst in den jeweiligen Staatlichen Schulämtern
- in speziellen Beratungsstellen für Hochbegabte
- von Erziehungsberatungsstellen
- bei niedergelassenen Diplompsychologinnen und -psychologen
- in Uni-Kliniken und Diagnosezentren.

Allgemein wird zwischen verschiedenen Begabungsformen unterschieden.
Manches Kind entwickelt sehr früh besondere musische oder künstlerische Fähigkeiten, die selbst von langjährigen „Profis“ auf diesem Gebiet nicht leicht erreicht werden können. Bei außergewöhnlichen sportlichen Fertigkeiten von Kindern und Jugendlichen handelt es sich um eine psychomotorische Begabung, die sich durch körperliche Geschicklichkeit auch bei der Feinmechanik, dem Holzschnitzen oder Basteln zeigen kann. Die soziale Begabung bezeichnet die Befähigung, besonders gut mit Menschen umgehen und sich einfühlen zu können, ausgleichend auf sie zu wirken oder ihnen zu helfen. Von diesen speziellen Begabungen und Talenten unterscheidet sich die allgemeine intellektuelle Begabung bzw. Intelligenz.

Die intellektuell hochbegabten Kinder und Jugendlichen haben eine Disposition, auf vielen Gebieten außergewöhnliche, oft überraschende Leistungen zu zeigen. Es handelt sich meist nicht um eine einseitige Begabung, sondern um eine Kombination aus verschiedenen Fähigkeiten. Allgemein sind Denkgeschwindigkeit und Denkkomplexität überdurchschnittlich hoch. Hochbegabte verfügen über ein gutes Gedächtnis, eine hohe Konzentrationsfähigkeit, schnelles Reaktionsvermögen und Ausdauer. Diese Kinder erkennen meist schon früh logische Zusammenhänge (analytische Denkfähigkeit).

Bei allen erwähnten Begabungsformen sind Überschneidungen festzustellen. Jedoch ind Spezialbegabungen auf inhaltlich begrenzte Gebiete oft nicht isoliert zu sehen, sondern gehen in der Regel auch mit einer durchschnittlichen bis überdurchschnittlichen Intelligenz einher.

Genie-I

Während man künstlerisch-musikalisch hoch begabte Kinder relativ schnell und leicht erkennt (sie dichten, malen, musizieren besser als Gleichaltrige) oder auch psychomotorische Talente eher aufspürt (diese Kinder tanzen schön oder fallen bei Sportübungen positiv auf), bleiben viele intellektuell hochbegabte Kinder unerkannt, da sich die Begabung nicht immer auch in entsprechend guten schulischen Leistungen ausdrückt. Einigen Schülerinnen und Schülern gelingt es nicht, ihre Begabungen zu nutzen und in gute Noten umzusetzen (underachievers).

Genie-II

HOCHBEGABUNG IST NICHT MIT LEISTUNG GLEICHZUSETZEN!

Begabt zu sein bedeutet noch nicht, auch tatsächlich Leistungen zu erbringen. Hohe Werte in einem Intelligenztest sind ein Hinweis auf eine hohe intellektuelle Begabung, jedoch keine Garantie für Erfolg in der Schule oder später im Beruf.

HOCHBEGABUNG IST EIN INDIVIDUELLES, INTELLEKTUELLES POTENTIAL!

Entscheidend ist, was wir damit tun. Hochbegabung ist kein statisches Gebilde, sondern sie entfaltet sich – oder verkümmert – unter den jeweiligen Einflüssen der Umwelt.
Von den Forscherinnen und Forschern, die sich mit der Frage der Hochbegabung und ihren Auswirkungen befassen, werden die angelegten Fähigkeiten wie Intelligenz, Musikalität etc. in ihrer Entwicklung als abhängig von der Interaktion betrachtet zwischen Anlagen, Umfeld und Förderung, d.h. einem Umfeld, „das reichlich Anregungen und Lernmöglichkeiten (Förderung) bietet, ist ausschlaggebend für die Entwicklung einer von innen kommenden Motivation, von Neugierde, eigenen Interessen, Ausdauer und Liebe zum Lernen“ (bmb+f, Begabte Kinder finden und fördern, Bonn 1999)

Fehlen Kriterien im Wechselspiel der Beeinflussungsfaktoren, so kann die besondere Begabung im Kind „schlummern“ und tritt nicht als solche zu Tage. Im schulischen Alltag können diese Kinder ihre intellektuelle Unterforderung in Verbindung mit sozialen und emotionalen Defiziten durch Auffälligkeiten im Verhaltensbereich zu kompensieren versuchen. Verhaltensauffälligkeiten können somit auch Ausdruck von Unterforderung sein.

HOCHBEGABUNG SETZT SICH NICHT VON SELBST DURCH!

Insofern kommt der Schule eine enorme Bedeutung in der Entwicklung intellektuellen Potentials zu, d.h., damit aus der Hochbegabung ein exzellentes Ergebnis resultiert, benötigen auch begabte Schülerinnen und Schüler eine konsequente Unterstützung und Förderung durch Familie und Schule.

Begabung erkennen

Es ist nicht immer einfach, eine besondere intellektuelle Begabung zu erkennen. Insbesondere dann, wenn diese nicht in gute schulische Leistung umgesetzt wird oder das Kind sogar durch Verhaltensauffälligkeiten und Leistungs-„versagen“ auffällig wird. Untersuchungen haben ergeben, dass Lehrkräfte eine hohe Begabung eher dann erkennen, wenn gleichzeitig damit gute schulische Leistungen gebracht werden. Jedoch muss ein leistungsstarkes Kind noch lange nicht hochbegabt sein. Schülerinnen und Schüler mit hohem Intelligenzpotential, die keine guten Schulleistungen zeigen, werden in der Regel nicht als besonders begabt erkannt.

Um diesen Kindern diejenige Hilfe zukommen zu lassen, die sie für ihre weitere Entwicklung benötigen, ist es daher notwendig, Hochbegabungen erkennen zu können oder im Zweifelsfall durch professionelle Stellen klären zu lassen. Einige typische Kriterien zur Identifizierung von hoch begabten Kindern und Jugendlichen werden im folgenden aufgeführt. Die Liste von Merkmalen erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sie kann aber für die Beobachtungen von Schülerinnen und Schülern hilfreich sein, erste Hinweise geben und die Sensibilität für hohe Begabungen verfeinern, d.h. nicht alle Merkmale treffen bei allen hochbegabten Kindern zu, jedoch wenn viele Merkmale bei einem Kind auffallen, sollte man genauer hinschauen.

Genie-III

IM BEREICH DES LERNENS UND DENKENS

- Hohe intellektuelle Denkfähigkeit, d.h. schnelles Erkennen grundlegender Regeln und Prinzipien
- Gut in Analogiebildungen
- Schnelle Auffassungsgabe, gutes Instruktionsverständnis, gute Umsetzungsfähigkeit von Wissen zum Handeln
- Gute Gedächtnisleistungen
- Vorsprung in der kognitiven Entwicklung im Vergleich zu Gleichaltrigen (betrifft nicht die emotionale Entwicklung – auf der Gefühlsebene bleiben Kinder Kinder, auch wenn sie kognitiv bereits „älter“ sind!)
- Differenzierte Ausdrucksweise, sprachliche Gewandtheit, ungewöhnlich großer Wortschatz
- Langeweile bei Routineaufgaben
- Flexibilität bei Situationsveränderungen.

IM BEREICH DES ARBEITSSTILS UND DER INTERESSEN

- Gute kreative Fähigkeiten, originelle Problemlösungen
- Hohe Neugierde, Wissensdurst und Freude an der Erkenntnis
- Hohe Leistungsmotivation
- Übernahme von Verantwortung für die eigenen Leistungen, differenziertes Empfinden eigener Handlungswirksamkeit
- Wissen um die eigenen Fähigkeiten und deren Umsetzungsmöglichkeiten
- Interesse an vielen „Erwachsenenthemen“.

IM BEREICH DES SOZIALVERHALTENS

- Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln
- Hohes Autonomiebedürfnis
- Hohes Moralbewusstsein
- Planungs- und Organisationstalent.

Förderung von Begabungen
In den Landesverfassungen ist festgeschrieben, dass jedem Kind und Jugendlichen zur optimalen Entfaltung seiner individuellen Persönlichkeit verholfen werden sollte. Unterricht und Erziehung sollten deshalb nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Interessen und Fähigkeiten, die Kreativität und Fantasie, soziale Verhaltensweisen, die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler fördern; dies schließt ebenfalls die Begabungsentwicklung ein. Im hessischen Schulgesetz wird diese Forderung erst seit letztem Jahr ausdrücklich genannt.

„Hochbegabte Schülerinnen und Schüler sollen durch Beratung und ergänzende Bildungsangebote in ihrer Entwicklung gefördert werden.“ (HSchG§3 Abs.7)

Dieser Artikel im HSchG verpflichtet jede Lehrkraft, alle Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihres jeweiligen Entwicklungszustandes ganzheitlich zu fördern. Schule versucht zunehmend, mit vielfältigen Maßnahmen der äußeren und inneren Differenzierung des individuellen Begabungsniveaus gerecht zu werden. Kinder mit schwächeren Begabungen wurden in den letzten Jahren gezielt sonderpädagogisch gefördert. Nun ist es an der Zeit, auch die Kinder mit herausragender Intelligenz oder außergewöhnlicher Begabung zu fördern.
Denn: Unterforderung führt ebenso wie Überforderung zu einer Beeinträchtigung der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Modellen zur Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler, die inzwischen mehr und mehr von Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland übernommen werden. Hochbegabte werden derzeit theoretisch nach zwei Prinzipien gefördert:

- Akzeleration (beschleunigtes Lernen)
- Enrichment (vertieftes Lernen, Bereicherung).

Unter Akzeleration versteht man all diejenigen Fördermaßnahmen, die zu einem schnelleren Absolvieren der Schule führen.

Im einzelnen gehören dazu:

- die vorzeitige Einschulung
- das Überspringen von Klassen und
- der Teil-Unterricht in höheren Klassen

Enrichment beinhaltet zum einen Lerninhalte, die Themen und Fächer des Lehrplans vertiefen oder ausweiten, und zum anderen Lerninhalte, die nicht im Regelkanon der Lehrpläne vorgesehen sind, also zusätzlich angeboten werden.
Fördermaßnahmen, die den normalen Unterricht ausweiten und vertiefen, umfassen, wie oben schon erwähnt, die innere und die äußere Differenzierung.

Eine Möglichkeiten der inneren Differenzierung, die innerhalb des Klassenverbandes stattfindet, ist die Individualisierung, bei der das Arbeits- und Lernniveau an das Begabungsniveau jeder Schülerin und jedes Schülers angepasst wird. Dabei werden wiederum zwei Arten in den Schulen praktiziert. Zum einen diejenige, bei der die Kinder weitgehend selbständig ihren Lernprozess planen und gestalten (Wochenplan-Arbeit, freie Arbeit, Projektarbeit, offener Unterricht). Zum anderen diejenige, bei der die Lehrerin oder der Lehrer alle Vorgaben, Lerninhalte und Materialien ständig an den aktuellen Lernstand des Kindes anpasst. Letztere Version, für jede Schülerin und jeden Schüler individuell angepasste und abgestimmte Arbeitsmaterialien und Aufgabenstellungen vorzubereiten, stößt im Alltag der Schule schnell an ihre Grenzen.

Bei Maßnahmen der äußeren Differenzierung werden für einzelne hochbegabte Schülerinnen und Schüler außerhalb ihres Klassenverbandes Förderprogramme angeboten, die sie zusätzlich zu ihrem Unterricht besuchen und dabei Kontakt mit Gleichbegabten haben, was sich positiv auf das Sozialverhalten auswirken kann. Dazu zählen insbesondere:

- jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaft
- Lernmethodentraining
- zusätzliche Leistungskurse
- überregionale Wettbewerbe
- Schüleraustauschprogramme
- Bilinguale Züge
- United World Colleges
- Auslandsaufenthalte
- Angebote von außerschulischen Bildungseinrichtungen und Institutionen (Hochbegabtenzentrum, Elternvereinen, Kinderakademien, Universitäten).


In zunehmendem Maße setzen sich an Schulen Mischformen aus Akzeleration und Enrichment durch. In diesem Zusammenhang sind zu nennen:

- die D-Zug-Klassen
- die Intensivkurse (Parallelfachklassen)
- Projekte und fächerübergreifender Un terricht,
- Montessori-Schulen (altersheterogene Klassen),
- Spezialschulen und Schulen mit Hochbegabtenklassen (u.a. Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig, Maria-Theresia-Gymnasium München)

Schulen und Konzepte
Hochbegabte Kinder und Jugendliche finden sich in allen Altersgruppen und unterschiedlichen Schulformen. Sie werden, wie oben beschrieben, mitunter jedoch nicht erkannt, „sie schalten ab“ oder sind besonders verhaltensauffällig, sogenannte „underachievers“.
Um den Erfahrungsaustausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Schulformen zu fördern, ist es nötig, ein Netzwerk aufzubauen. Durch verbesserte und intensivierte Kommunikation zwischen Lehrkräften unterschiedlicher Schulformen könnten bei einem Schulwechsel auch die häufig auftretenden Übergangsprobleme der Schülerinnen und Schüler verringert werden.
mabra - 4. Feb, 17:38

...

ein wirklich sehr langer text und müde war ich eh schon, herr rathke! aber interessant. wegen der wetterstation, keine ahnung wie ich das geschafft habe, einfach ausprobiert und schon wieder vergessen. so und nun weiter, klausurenstreß!

gruß martin

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